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Montalcino Toskana

Brunello: ein Wein, ein Mythos
Brunello di Montalcino ist einer der quintessenziellen Weine Italiens, ein großer Klassiker der Toskana. Und als solcher findet er unabhängig von Modeströmungen und Trends immer seine Liebhaber.

Für die Produktion des Brunello (»kleiner Brauner« – wegen der Farbe der reifen Trauben) gelten strenge Vorschriften: Er muss aus dem DOCG-Gebiet Montalcino um die gleichnamige toskanische Stadt kommen und zu 100% aus der Brunello-Traube, einer lokalen Spielart des Sangiovese, produziert werden. Der Wein darf frühestens 5 Jahre (!) nach der Ernte in den Handel kommen, muss zuvor mindestens 2 Jahre in Eichenfässern und 4 Monate in der Flasche reifen.

Um Spitzenergebnisse zu erbringen, braucht die spät reifende, anspruchsvoll zu bearbeitende Rebsorte viel Sorgfalt, eine strenge Hand und eine starke Ertragsreduktion. Gut bearbeitet zeigt der Brunello dann starke, aromatische Düfte nach Wald, Unterholz, Veilchen, Iris und Vanille, eine relativ schlanke Frucht und eine frische Säure. Er schmeckt angenehm herb, warm, tanninbetont, robust und harmonisch, mit großer Länge im Abgang. Und: Er kann sehr, sehr, sehr lange lagern.

Die hohe Qualität, der Mythos einer Wein-Legende, die lange Reife- und Wartezeit bis zum Verkauf, die weltweit starke Nachfrage und das begrenzte Angebot: All dies erklärt den Preis des Brunello di Montalcino.

 

Das auf einem sanften Hügel in der Nähe von Montalcino thronende, von Zypressen umgebene Weingut Altesino im historischen Palazzo Altesi nahm bei den großen strukturellen Neuerungen, die der Brunello in den vergangenen 40 Jahren erfuhr, stets eine Vorreiterrolle ein.

In den 1980er-Jahren war Altesino nicht nur das erste Weingut in Montalcino, das Supertuscans in Barriques ausbaute, sondern auch das erste mit einem Lagenwein, sozusagen einem »Brunello-Cru« und setzte damit neue Standards: Seither werden die Trauben aus der 5 Hektar großen Lage »Montosoli«, eines kleinklimatisch und geologisch begünstigten Weinbergs, getrennt vinifiziert und ergeben einen besonders komplexen und eleganten Brunello.

2002 übernahm Elisabetta Gnudi Angelini das Weingut, eine dynamische Unternehmerin aus Rom.

 
 

Altesino produziert in fast allen Jahren den klassischen Brunello und den erwähnten Lagen-Brunello Montosoli, den Brunello Riserva allerdings nur in den besten.
Der Montosoli-Weingarten wurde 1973 angelegt und bald schon wurde klar, dass man mit dieser Entscheidung eine sehr glückliche Hand bewiesen hatte, denn der Brunello-Klon gedeiht prächtig auf dem »Galestro« aus Schiefer, Kalk, Mergel und Ton. Dazu kommt: Der nach Nordwesten ausgerichtete Weinberg nimmt die Sonne tagsüber wie ein Solar-Paneel auf, kühlt aber nachts deutlich ab. Dies unterstützt den Reifeprozess der Trauben und erzeugt Weine mit aromatischer Frische.

1975 wurde der erste Montosoli produziert, aufgrund seiner perfekten Balance aus Exposition, Mikroklima und Boden der Vertreter par excellence dieser Weinregion.
2006 wurde ein neuer nachhaltiger Keller mit natürlicher Klimatisierung, biologischer Wasseraufbereitung, Photovoltaik und Solarpaneelen eingeweiht: mit dem Ziel in Richtung einer CO² Emission von 0%.

In Weinbergen und Keller gibt Nachhaltigkeit den Ton an. Tochter und Sohn von Elisabetta Gnudi Angelini sind beide Umweltingenieure mit klarem Fokus auf die Umwelt und nicht nur, weil Montalcino und Val d’Orcia zum UNESCO Weltkulturerbe zählen

Seit 2002 expandiert das Weingut und besitzt mittlerweile 7 Weinberge mit unterschiedlichem Mikroklima, Boden und Ausrichtung. Dadurch kann Altesino in jedem Jahr qualitative hochwertige und elegante Weine herstellen, auch in den herausforderndsten.

 
 
 
 
 

Organische Praktiken und Nachhaltigkeit bei Altesino

Altesino setzt Photovoltaikmodule als erneuerbare Energiequelle ein und verwendet hochmoderne Wasserreiniger, um das während des Produktionsprozesses verwendete Wasser zu reinigen und wieder in den Wasserkreislauf zu leiten. Für das Heizen werden spezielle Pelletkessel verwendet, um den Gasverbrauch einzudämmen, Abfälle werden recycelt. Die Weinberge werden zurzeit auf biologischen Weinbau umgestellt.

Zudem wurde der „Bekreuzte Traubenwickler“, der gefährlichste Schädling in den Weinbergen, mit Lockstoffen bekämpft. So haben die Winzer kleine Ampullen auf die Pflanzen appliziert, die Pheromone freisetzen und die männlichen Insekten verwirren und so die Paarung der Schädlinge verhindern. In Zusammenarbeit mit der Universität Florenz werden Forschungen rund um die Esca-Krankheit durchgeführt. – Dabei handelt es sich um eine der gefährlichsten Rebholzkrankheiten, die in den letzten drei Jahrzehnten weltweit stark zugenommen hat. Die erhobenen Daten (klimatische Bedingungen, Neigung der Pflanze, landwirtschaftliche Betriebsführung) sollen wertvolle Erkenntnisse liefern, um ein umweltvergträgliches Mittel gegen diese Pilzkranheit zu finden. Zurzeit wird mit verschiedenen Präparaten experimentiert. „Wir verwenden ein Fungizid (Tessior), das vor allem in den bis zu 10 Jahre alten Weinbergen wirksam ist (konventionell). Und wir setzen Produkte mit Schwefel und Kupfer* (ökologisch) oder Alternativprodukte (ökologisch oder konventionell) in allen Weinbergen ein – nur im Notfall verwenden wir synthetische Moleküle, um Peronospera und Oidium zu bekämpfen“, berichtet man bei Altesino. Altesino ist nach BRC (British Retail Consortium) / IFS (International Featured Standards) zertifiziert.

* maximal 4 kg pro Hektar und Jahr (max. 28 kg alle 7 Jahre). Dieser Grenzwert gilt für alle Produzenten (biologisch und konventionell). Da Kupfer ein Schwermetall ist, das im Boden bleibt, wollen wir es so weit wie möglich vermeiden. Wir konzentrieren uns auf agronomische Praktiken für eine exzellente Bodenbewirtschaftung, die darauf abzielt, die Pflanzen stark zu halten: Unterreihenverarbeitung, Düngung und Kronenmanagement.

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